Bäume für die Rhön

Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld pflanzt 212 Bäume in der Rhön

4. Mai 2021 - Von Anfang Februar bis Ende April hatte die Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld ihre Kunden aufgerufen, Papier zu sparen und auf ein elektronisches Postfach umzustellen. Pro zwei neu eingerichtete elektronische Postfächer versprach die Bank, einen neuen Baum zu pflanzen. Die Aktion wurde hervorragend von den Bankkunden angenommen und so wurden innerhalb von drei Monaten 424 neue elektronische Postfächer eingerichtet. Mit der Umstellung und dem damit verbundenen elektronischen Kontoauszug sparen Kunden nicht nur natürliche Ressourcen wie Papier, Wasser, Energie und CO2 sondern auch Zeit und Geld. Zudem profitieren sie von einer digitalen Archivierung.

„Der Erhalt unserer Natur liegt uns als Genossenschaftsbank sehr am Herzen, deshalb ist das Thema Nachhaltigkeit auch in der genossenschaftlichen Idee verankert. Mit der Baumpflanzaktion möchten wir ein Zeichen für unsere regionale Verwurzelung setzen und einen kleinen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit leisten“, so Michael Reif, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bank.

Ende April war es dann soweit: 212 kleine Bäumchen wurden einen ganzen Tag lang vom Social Media–Team der Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld gemeinsam mit der Bürgermeisterin Sonja Reubelt, der Regierungsrätin Julia Rösch, dem Revierförster Michael Heinrich sowie dem Forstunternehmen Martin Müller im Gemeindewald Sandberg gepflanzt. Da der Klimawandel auch vor der Rhön keinen Halt macht, wurden die Bäume vor allem auf einer durch Trockenheit und Sturm entstandenen Schadfläche gesetzt und mit Wuchshüllen vor dem starken Unkrautwuchs geschützt. Es wurden Baumarten ausgewählt, darunter Wildbirne, Weißtanne, Winterlinde und Eibe, die für die Klimakrise gute Voraussetzungen bieten, da sie etwas mehr Trockenheit und höhere Temperaturen vertragen.

Die Bayerische Forstverwaltung berät und unterstützt seit vielen Jahren die Waldbesitzer beim Auf- und Umbau von stabilen Wäldern, da sich die Situation durch die Klimakrise für viele Waldbesitzer in Bayern und Deutschland deutlich verschlechtert hat. „Wir freuen uns deshalb über jede Maßnahme, bei der durch Pflanzung von standortgemäßen Baumarten der heimische Wald bzw. die Waldbesitzer unterstützt werden. Die Gemeinde Sandberg ist im Bereich der Umwandlung von Nadelwäldern zu Mischwäldern schon seit vielen Jahren sehr aktiv gewesen. Wir hoffen auf etwas Frühjahrsniederschläge und ab und zu einen Sommerschauer, damit die gepflanzten Bäumchen auch anwachsen können“, kommentierte Revierförster Michael Heinrich die Aktion, die allen Beteiligten großen Spaß bereitete. So auch Bürgermeisterin Sonja Reubelt, die sich sehr darüber freute, dass ihre Gemeinde Sandberg für dieses Projekt ausgewählt wurde: „Die Pflanzaktion passt sehr gut zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung der Gemeinde. Wir bedanken uns herzlich bei der VR-Bank und finden es großartig, dass die VR-Bank sich im Bereich des Klimaschutzes engagiert und hierfür in der Region - vor Ort - investiert und handelt.“ Regierungsrätin Julia Rösch von der Biosphärenreservatsverwaltung in Oberelsbach koordinierte die Aktion zwischen der Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld und der Forstverwaltung und ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, beim Anpflanzen der Bäume mitanzupacken. „Ich freue mich, dass die VR-Bank Rhön-Grabfeld mit ihren Kunden den Waldumbau in der Rhön tatkräftig unterstützt. Diese große Aufgabe gelingt am besten, wenn Forstleute und viele Rhönerinnen und Rhöner gemeinsam anpacken“, ergänzte Julia Rösch.

Beginnend von links:

Bürgermeisterin Sonja Reubelt (Gemeinde Sandberg), Steffen Pretscher (Baufinanzierungsspezialist und Teil des Social Media - Teams der Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld eG), Regierungsrätin Julia Rösch (Biosphärenreservatsverwaltung Oberelsbach) und Revierförster Michael Heinrich