„Rundum gelungenes Werk“

Bad Neustadt, 24. Juli 2013

VR-Bank in Brendlorenzen nach umfangreicher Sanierung feierlich wiedereröffnet

„Gut Ding will Weile haben“ heißt es nicht umsonst in einem gebräuchlichen Sprichwort. Ein gutes Jahr hat es gedauert, bis der Umbau der VR-Bank in Brendlorenzen abgeschlossen werden konnte. Am Sonntag wurde dies in einem Festakt gefeiert. Anschließend konnten sich die Bürger beim „Tag der offenen Tür“ in aller Ruhe in den umfassend renovierten und modernisierten Räumlichkeiten umschauen.

„Mit uns in die Zukunft“, stellte Vorstandsvorsitzender Reiner Türk einen Slogan der VR-Bank Rhön-Grabfeld vor. Nach rund einem Jahr Bauzeit ist nun die Modernisierung mit aufwendiger energetischer Sanierung an der Hauptstelle in Brendlorenzen abgeschlossen, freute er sich vor zahlreichen Gästen aus Wirtschaft und Politik. Rückblickend erinnerte er an die beengten Verhältnisse während der Bauzeit. Doch schon Ende letzten Jahres war es vorbei mit dem Provisorium, seit dem 7. Januar ist die Filiale mit komplett neuer Ausstattung und erweitertem Serviceangebot wieder geöffnet.

Das teils fast vierzig Jahre alten Gebäude hatte erheblichen Sanierungsbedarf. Das Dach wurde energetisch saniert und eine komplette Erneuerung der Glas-Außenfassade mit einer Doppelfassade im 1. Obergeschoss durchgeführt. Der ungewöhnlich lange und kalte Winter verzögerte die Arbeiten: Ende Mai konnten endlich auch die Außenanlagen fertiggestellt werden. Damit endeten auch die mit dem Bau verbundenen Unannehmlichkeiten für Kunden und Nachbarn in Brendlorenzen. Türk bedankte sich nachdrücklich für deren Geduld und Nachsicht. Ziel war es, die Funktionalität mit Schlichtheit, Optik und Modernität zu verbinden. Erneuert wurden auch Außentreppe und der Plattenbelag an der Ostseite. Besonderer Wert gelegt wurde auf einen barrierefreien Zugang.

Vorstand Michael Reif erläuterte, dass es der VR–Bank als regional verwurzeltes Kreditinstitut von Anbeginn wichtig gewesen sei, mit Firmen der Region zusammenzuarbeiten. 80 Prozent der Aufträge konnten an heimische Firmen vergeben werden. Der Kostenrahmen von 3,5 Millionen Euro konnte eingehalten werden, freute sich Reif. Der Erdaushub betrug 183 Kubikmeter, was etwa 240 Tonnen entspricht. Verbaut wurden 192 Tonnen Beton, dazu zehn Tonnen Bewährungsstahl. Insgesamt wurden 670 Quadratmeter Glasfassade mit einem Gewicht von circa 20 Tonnen eingesetzt. Im Innenbereich wurden 1.720 Quadratmeter Trockenbauwände beziehungsweise Wände mit einem Gewicht von circa 25,8 Tonnenverbaut.

Architekt Armin Röder (Bad Neustadt) dankte bei der symbolischen Schlüsselübergabe für die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit. „Es ist nicht selbstverständlich, dass einem Architekten so viel Freiheit gewährt wird.“ Landrat Thomas Habermann freute sich in seinen Grußworten über die gelungene Umsetzung ebenso wie Bürgermeister Bruno Altrichter. Beide bedankten sich bei den Vorständen Türk und Reif nicht zuletzt für die Standorttreue jeweils mit einem Geschenk. Den ökumenischen kirchlichen Segen spendete der katholische Ortspfarrer Hans Beetz gemeinsam mit seinem evangelischen Amtsbruder Udo Molinari von der Christuskirche Bad Neustadt.

Aufsichtsratsvorsitzender Peter Klett dankte in seinen Schlussworten für das „rundum gelungene Werk“ dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Emil Baderschneider ebenso wie dessen Nachfolger Reiner Türk und dem noch relativ neuen Vorstandsmitglied Michael Reif. Auch die VR-Bank könne nun mit Gelassenheit in die Zukunft blicken.

                                                                                    Pressebericht Rhön- u. Saalepost