Unternehmensentwicklung

Hallo,
mein Name ist Marcel Reitner und ich bin in unserer Bank für die Stabsstelle Unternehmensentwicklung verantwortlich.
Ihr fragt euch nun vielleicht, mit welchen Aufgabengebieten ich mich beschäftige und welche Ausbildung ihr dazu benötigt?
In meiner beruflichen Vergangenheit war ich nicht nur für unsere Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld tätig. So habe ich meine Lehre zum Bankkaufmann bis hin zur bankspezifischen Fachwirtweiterbildung bei einem weiteren Geldinstitut abgelegt, bei welchem ich darauffolgend als stellvertretender Geschäftsstellenleiter im Vertrieb tätig war. Was mich daneben immer interessierte: Der Blick über den Tellerrand hin zur globalen Wirtschaft sowie allgemein in die Bankenbranche und dessen Entwicklungen, wobei ich mir die Frage stellte, was das wohl für die Banken hier in Deutschland bedeutet? Mit einer gewissen Zielstrebigkeit, mir noch mehr Wissen über die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge in der Wirtschaft anzueignen, entschloss ich mich daher, nochmals die Schulbank zu drücken, worauf ich die Weiterbildung zum geprüften Wirtschaftsfachwirt und geprüften Betriebswirt erfolgreich absolvierte.
Nun wollte ich wieder in die Berufswelt eintauchen. Ich suchte nach passenden Berufen, bei welchen ich den Blick über den Tellerrand wie auch mein Organisationsgeschick und meine Ideen zur Weiterentwicklung einbringen konnte. So kam der damalige Job des Unternehmensentwicklers in der Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld eG genau zur richtigen Zeit. Da die Funktion komplett neu in der Bank integriert wurde, hatte ich jede Menge Spielraum bei der Gestaltung der künftigen Abläufe und auch Aufgabengebiete.
Heute beschäftige ich mich demnach mit dem Aufspüren und der Bewertung von verschiedenen Trends, welche sich um unsere Bank bewegen. Bin ich davon überzeugt, dass ein bestimmter Trend relevant sein könnte, überlege ich mir, welche Auswirkungen damit wiederum für unser Haus verbunden sind und welche zukunftsträchtigen Projekte daraus entstehen können. Diese bespreche ich dann mit dem Gesamtvorstand sowie den relevanten Kolleginnen und Kollegen, worauf wir bei positiver Einigung das entsprechende Vorhaben initiieren. Als kleinen Praxiseinblick möchte ich euch kurz aus unserem aktuellen Projekt „Prozessmanagement 4.0“ berichten. Alle Dienstleistungen, welche unsere Kunden in Anspruch nehmen können, basieren auf Prozessen, also das Gesamtkonstrukt aus mehreren einzelnen Abläufen. Das bedeutet: Ist der Prozess nicht optimal, leidet die Qualität, welche unsere Kunden wahrnehmen. Um uns diesbezüglich kontinuierlich zu verbessern haben wir uns zum Ziel gesetzt, unsere Geschäftsprozesse laufend zu optimieren. Wer kann das am besten? Natürlich! Unsere Kolleginnen und Kollegen, die direkt in den Prozessen involviert sind. Aus diesem Grund haben wir verschiedene Abläufe in unserem Haus zu verschiedenen sinnlogischen Gruppen zusammengefasst. Für jede Gruppe voller Prozesse ist ein Team zuständig, welches eigenverantwortlich und selbstorganisiert in einem definierten Rahmen verschiedenste Abläufe gestalten und optimieren kann – ohne große Rücksprachen oder Genehmigungen, sondern im Sinne unserer Kunden!
Daneben gilt es im Sinne des Projektmanagements weiterhin bei allen laufenden Projekten und Maßnahmen in unserem Haus, welche ebenso aus anderen Bereichen existieren, die Vogelperspektive einzunehmen. Das bedeutet wiederum diverse Zusammenhänge zwischen den Projekten und Maßnahmen zu erkennen und so im Hinblick auf Zeitpläne und Ressourcenverteilung abzustimmen.
Gerade habe ich euch davon erzählt, dass ich verschiedene Trends betrachte und bewerte. Auch unsere Mitarbeiter haben oft tolle Ideen, welche sie einbringen können. Diese wiederum werden im Rahmen des Ideenmanagements eingestellt, welches ich ebenso betreue. Bei einer neuen Ideeneinreichung des Mitarbeiters bespreche ich mich zunächst mit dem zuständigen Bereichsleiter, dessen Bereich die Idee betrifft. Wir schätzen daraufhin gemeinsam den Vorschlag ein, prüfen diesen auf Umsetzbarkeit und legen die weiteren Vorgehensweisen fest. Bei einer erfolgreichen Umsetzung erwarten den Mitarbeiter anschließend bis zu 500,- EUR Prämie! Diese zahlen wir wirklich gerne aus, um so unsere Bank in allen Facetten gemeinsam noch besser zu machen.
Jetzt habt ihr einiges über die Unternehmensentwicklung erfahren. Abschließend kann ich sagen, dass mir mein Job sehr viel Spaß macht, abwechslungsreich sowie spannend ist und ich tagtäglich den Blick über den Tellerrand einbringen kann. Ich bin gespannt, welche künftigen Entwicklungen auf uns als Bank noch warten! Vielleicht deine berufliche Entwicklung? Dann bewirb dich gerne und werde Teil unseres Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld-Teams!

Ein kleiner Einblick in unser Projekt "Prozessmanagement 4.0" mit all seinen Facetten - Vielen Dank an unsere Kollegin Silvia Allam für die tolle Visualisierung!

Unsere Videoberater/innen: Das digitale Beratungscenter und damit die Videoberatung haben wir seit 2018 im Einsatz, bei dessen Aufbau ich ebenso involviert war.

"Die Megatrend-Map beinhaltet die 12 Megatrends aus unserer Zeit. Sie sind die größten Treiber des aktuellen Wandels und beeinflussen mehrere Dimensionen, von  Wirtschaft bis hin zur Gesellschaft. Auch für unsere Bank sind hier einige relevante Trends enthalten."

Quelle: https://www.zukunftsinstitut.de/documents/download/MegatrendMapZukunftsinstitut_120918.pdf